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Optisches Motorrad-Tuning – Design statt Leistung

  

Was ist beim Motorrad-Tuning zulässig?

Nicht jedem Motorradfahrer ist vor allem die Leistung des Bikes wichtig. Gerade auch optische Aspekte haben einen großen Stellenwert beim Motorrad-Tuning. Den Wünschen der Tuning-Fans sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Motorrad tieferlegen: Fahrwerk-Tuning beim Zweirad

Ähnlich wie beim Auto ist es natürlich auch beim Motorrad-Tuning möglich, das Fahrwerk zu verändern. Ob Sie nun jedoch das Motorrad tiefer- oder höherlegen wollen: Beim Zweirad sind hier räumliche Grenzen gesetzt. Durch den geringeren Spielraum zwischen Karosserie und Fahrbahn sind Veränderung hier in der Regel nur minimal möglich.

Ebenso wie beim Auto ist die Tieferlegung bzw. Höherlegung auch beim Motorrad vor allem über Veränderungen an den Radaufhängungen selbst möglich. Vom Einbau von Tieferlegungsfedern bis hin zum Austausch des gesamten Fahrwerks (etwa gegen ein Sportfahrwerk) kann auch beim Motorrad-Tuning ein gewisser Spielraum erzielt werden.

Allerdings bleibt der Effekt insgesamt schon aufgrund sicherheitsrelevanter Fragen eher gering. Gerade in Kurvenlagen könnte eine zu tief herabgesetzte Karosserie aufsetzen und in einem schweren Motorradunfall resultieren.

Andere ästhetische Umbauten beim Motorrad-Tuning: Spiegel, Scheinwerfer & Co.

Generell ist das Feld groß, auf dem sich die Motorrad-Tuner austoben können. Ob nun der Wechsel der Spiegel, der Austausch der werksüblichen Scheinwerfer etwa gegen Xenon-Leuchten, Designveränderungen bei Tachoanzeige oder Umlackierung: Vieles ist möglich, doch müssen die Vorgaben der StVZO zwingend eingehalten werden.

Das bedeutet vor allem, dass auch beim Motorrad etwa beim Heckumbau die korrekten Maße eingehalten werden müssen. Hierzu zählen auch die richtigen Abstände und Winkel, die beim Kennzeichen zu beachten sind. Auch die Spiegelflächen dürfen nicht zu klein sein.

Wollen Sie am Motorrad die Scheinwerfer per Umbau gegen Xenon-Brenner auswechseln, müssen Sie beachten, dass zusätzliche Umbaumaßnahmen zu treffen sind.

Und auch beim Lenkerumbau am Motorrad gilt es, die richtige Lenkerbreite einzuhalten. Ist am Motorrad der Lenker nach dem Umbau zu schmal, kann nicht ausreichend Grifffläche gewährleistet werden. Das bedeutet dabei auch ein erhöhtes Unfallrisiko, durch das zudem unbeteiligte Verkehrsteilnehmer einer größeren Gefahr ausgesetzt sind.

Bußgeldtabelle: Motorrad-Tuning

  
   

Verstoß

   
   

Bußgeld

   
   

Punkte

   

  

Lärm- und/oder Abgasbelästigung

  

  

10 Euro

  


  

Fahrzeug ohne gültige Betriebserlaubnis geführt

  

  

50 Euro

  


  

... Umwelt beeinträchtigt

  

  

90 Euro

  


  

... Verkehrssicherheit beeinträchtigt

  

  

90 Euro

  

  

1

  

  

Verstoß gegen die zulässigen Fahrzeugabmessungen

  

  

60 Euro

  

  

1

  

                   

Ab zum TÜV? Motorrad nach Umbau vorführen!

Bei den meisten baulichen Veränderungen ist es anzuraten, das Motorrad beim TÜV vorzuführen. Bei Scheinwerfern, Lenkern, Spiegeln und anderen im Rahmen vom Motorrad-Tuning erworbenen Teilen genügt zwar in aller Regel die Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile (ABE), doch gerade für Veränderungen zur Leistungssteigerung am Motorrad ist die Prüfung vom Motorrad-Tuning zumeist zwingend notwendig.

Auch wenn dem Bauteil ein Teilegutachten beigefügt ist, müssen Sie nach dem Motorrad-Tuning die Änderung abnehmen lassen.

Die reine Prüfung der Motorräder genügt nicht! Haben Sie eine positives Prüfergebnis von TÜV & Co. erhalten, müssen Sie mit diesem zur zuständigen Behörde, um die Änderungen in den Fahrzeugschein übertragen zu lassen. Das Mitführen von Teilegutachten und/oder Prüfbescheinigung genügt nicht!